Gerrys SchreibBlog(gade)

über das Schreiben

Schreibsoftware

Autoren werden oft gefragt, welche Software sie denn zum Schreiben ihrer Manuskripte verwenden. Die Antworten darauf sind so vielfältig wie die Menschen selbst – vom Urgestein Wordstar (!) über Microsoft Word bis hin zu speziellen Programmen, die nur für uns Schriftsteller gemacht wurden.

Ich habe früher den ywriter (http://www.spacejock.com/yWriter5.html) verwendet, aber in letzter Zeit arbeite ich lieber mit Scrivener (http://literatureandlatte.com/). Das Programm gibt es für Mac (45 Dollar) und Windows (40 $), wobei man das Programm vorher kostenlos testen kann. Auf diesem Weblog (http://smworth.blogspot.co.at/2012/02/scrivener-coupon-codes.html) gibt es immer wieder Aktionen; derzeit erhält man 20%, wenn man den Promocode von dort beim Bestellen eingibt :D.

Der größte Vorteil von Scrivener ist, dass man Manuskript und Recherche-Dateien an einer Stelle hat, siehe zum Beispiel diesen Screenshot: http://literatureandlatte.com/gfx/ScrivShots/win-write_structure_revise-lg.jpg. Als Einarbeitungszeit reichen fürs Erste ein bis zwei Stunden – und es gibt auch Schulungsvideos: http://www.literatureandlatte.com/video.php.

Für die Exposé-Arbeit bewährt sich bei mir ein Mindmapping-Programm, wie das kostenlose XMind (http://www.xmind.net/).

Viel Spaß beim Schreiben!

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26. Mai 2013 Posted by | Schreiben, Software | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Was von uns übrig bleibt

Zwei traurige Ereignisse überschatteten meinen literarischen August. Da ich mich neben dem Schreiben von Kurzgeschichten und Romanen auch mit dem Verfassen von Drehbüchern beschäftige, kaufte ich mir vor mittlerweile drei Monaten das Buch Save the Cat! Goes to the Movies: The Screenwriter’s Guide to Every Story Ever Told von Blake Snyder. Der Autor von Drehbüchern wie Stop! Oder meine Mami schießt, das mit Sylvester Stallone verfilmt wurde, verfasste zwei Bücher und ein Schreibprogramm in der Reihe Save the Cat!. Diesen Ausdruck hat Blake für die erste Szene verwendet, in der der Held einer Geschichte das erste Mal auftaucht. Unser erster Eindruck vom Helden fällt dabei positiver aus, wenn er oder sie dabei etwas Nettes tut, so wie Sigourney Weaver in Alien, die in ihrer ersten Szene eine Katze rettet.

Beim Lesen des oben erwähnten Buches fand ich auch Blakes Internetadresse und surfte sie sogleich an. Zu meinem Bedauern musste ich feststellen, dass Blake Snyder am Vortag (4. August) an Herzstillstand verstorben war! Wie sehr er die Gemeinde der Drehbuchautoren beeinflusst und motiviert hat, sieht man an den mittlerweile über 600 Kondolenzeinträgen in seinem Weblog.

Der zweite unvermittelte Tod betraf Robert Feldhoff, den Chefautor und Verfasser der Exposés der Science Fiction Heftserie Perry Rhodan, der am 17. August seiner schweren Erkrankung erlag. Ich erinnere mich noch, wie viele Fans am Con in Garching die Flipcharts mit den Besserungswünschen unterzeichneten. Leider hat Robert aufgrund seiner Exposé-Tätigkeit nur mehr wenige Romane schreiben können, doch diese werden mir immer als besondere Highlights der Serie in Erinnerung bleiben. Wer sich ein Bild von Roberts Ideenreichtum machen will, kann dies aktuell mit dem Perry Rhodan Planetenroman Nr. 2 Die Show der Sterne tun, das es als Taschenheft an den Kiosken gibt.

Bei all der Fassungslosigkeit und Trauer bleibt uns jedoch, an die beiden zu denken; die Erinnerung an sie hoch zu halten, in ihrem Sinne weiter zu arbeiten; ihre Werke zu lesen, zu bewundern, und daraus zu lernen.

Blake und Robert, wir werden Euch vermissen!

2. Sep 2009 Posted by | Bücher, Drehbuch, Lesen, Schreiben, Science Fiction, Software | Hinterlasse einen Kommentar

Duden Korrektor 4

Das Standardwerk zur Deutschen Rechtschreibung, den „Duden Korrektor“, gibt es mittlerweile in der Version 4, wie gehabt in der Version für Microsoft Office und Works für 19,95 €. Für alle, die das Programm vorab testen wollen, gibt es hier die 30 Tage Testversion. Unterstützt wird Windows ab Version 2000 bis Windows Vista. Die Software soll doppelt so schnell wie die Vorgängerversion sein.

Die Nachteile:

  • Es gibt kein Update von 3.51 (naja, der Preis ist trotzdem OK).
  • Die günstigere Starterbox und die Version für OpenOffice sind leider noch auf dem Stand von 3.51.

Speziell für Juristen gibt es den Duden Korrektor Jura, und zum Ausprobieren ebenfalls eine Testversion.

2. Sep 2007 Posted by | Deutsche Rechtschreibung, Rechtschreibung, Schreiben, Software | Hinterlasse einen Kommentar

Duden Korrektor Update

Zum „Duden Korrektor“, einer erweiterten Rechtschreibprüfung unter anderem für Microsoft Office, gibt es mittlerweile das dritte Servicepack, zu finden unter FAQ: Duden Korrektor 3.51. Neben der Unterstützung von Vista und Office 2007 wurden die Prüfungen beschleunigt und das Vokabular vergrößert.

Von Microsoft erneuert wurde das Office Compatibility Pack für Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007, um älteren Office-Versionen das Öffnen, Bearbeiten und Speichern in den neuen Dateiformaten zu ermöglichen.

Mehr zum Duden Korrektor:
Rechtschreibprüfung, die Dritte

27. Jul 2007 Posted by | Deutsche Rechtschreibung, Rechtschreibung, Schreiben, Software | Hinterlasse einen Kommentar

Passwort-Safe

Viele kennen sicher das Problem der stetigen Zunahme der Anzahl von Passwörtern, die man sich merken soll. Vom Email-Programm über Ebay, Amazon, dem eigenen Weblog, bis hin zu Paypal- oder Kreditkarten-Accounts: wer soll sich an diese Fülle erinnern können? Zudem machen es einem die Regeln, wie ein Passwort auszusehen hat, auch nicht leichter. Mindestens 8 Zeichen, besser wären 12 oder 16; Sonderzeichen und Kleinbuchstaben nicht vergessen; für jede Webseite ein anderes Passwort; nicht zu triviale Kombinationen („123456“, „asdasd“); es sollte auch nicht im Duden stehen; regelmäßiges Ändern nicht vergessen; und last but not least nicht via Post-It auf den Monitor kleben 🙂

Mit einem Passwort-Safe kann man einige dieser Probleme umgehen. Gut, man sollte das Programm immer dabei haben (etwa im Internet-Cafe), aber auch das ist machbar. Das Programm KeePass erfüllt diese Vorgaben. Es ist einfach zu bedienen, erstellt auf Wunsch sichere Passwörter, ist in einer Version für den USB-Stick erhältlich, und – das Beste daran – es ist Freeware!

14. Jun 2007 Posted by | Software | 1 Kommentar

Recherche-Tool

Bei der Recherche zu einem neuen Artikel oder Roman verlassen sich viele Autoren heute auf das Internet. Eine Suchanfrage bei Google und Co ersetzt oft den Gang in die Bibliothek oder erspart zumindest stundenlanges Wälzen von Büchern. Doch viele fragen sich: Wohin mit den gefundenen Informationen? In ein gemeinsames Dokument kopieren? Oder wahllos in Ordner auf der Festplatte verteilen?

Eine ansprechende Lösung bietet das kostenlose Plugin „Scrapbook“ für den Browser Firefox. Dort lassen sich gefundene Schnipsel oder ganze Webseiten, womöglich mit Unterseiten, mit einem Mausklick in einer Baumstruktur speichern. So kann ein Zeitungsartikel die Ideensammlung zu einem Roman ergänzen, die Abhandlung eines Chemikers die Grundlage zur Identifikation des Mörders in einem neuen Krimiprojekt bilden, oder ein treffendes Zitat die Sammlung an Kreativitätsstartern erweitern.

Wiederfinden kann man die Daten bei Bedarf über die eingebaute Volltextsuche. Einzelne Seiten lassen sich exportieren, etwa um sie an einen Kollegen zu mailen. Man kann sie auch bearbeiten: ein Mausklick löscht die nervende Werbung oder überflüssige Navigationsspalten. Mit einem Markierwerkzeug kann man Bereiche einer Seite farblich hervorheben oder mit einem Kommentar versehen.

Mein Fazit: ein Tool, das im Werkzeugkasten nicht fehlen darf. Für die einfache Bedienung und die geniale Idee gibt es ein 1+.

Weiterführende Links:
Firefox Browser
Scrapbook

19. Okt 2006 Posted by | Schreiben, Software | 1 Kommentar

Rechtschreibprüfung, die Dritte

Für Schnäppchenjäger gibt es die Duden Korrektor Starterbox für 9,95 € (in Österreich um ein paar Cent mehr). Das Programm verfügt über einen einfachen Texteditor (txt, html, rtf-Format), in dem das Programm Korrekturvorschläge macht. Das Programm gibt es für Windows, Linux und OS X.

Wer es noch günstiger haben will: Die Starterbox ist als Vollversion auf der CD bzw. DVD der PC Welt 10/2006 (kosten 3,99 bzw. 4,99)! Damit ist man zum Update auf die größeren Duden-Programme berechtigt. So kostet z. B. der Duden Korrektor 3.51 für Office oder OpenOffice 10 € weniger; macht 9,95 € plus das Heft.

Weitere Beiträge zur Rechtschreibreform:
Nochmals neue Rechtschreibprüfung
Microsoft Word: Neue deutsche Rechtschreibung

7. Sep 2006 Posted by | Deutsche Rechtschreibung, Rechtschreibung, Schreiben, Software | 1 Kommentar

Nochmals neue Rechtschreibprüfung

Neben Microsoft Office 2003 gibt es die Updates zur Rechtschreibprüfung (mit den seit 1.8.2006 gültigen Regeln für die deutsche Rechtschreibung) auch für Office XP unter http://support.microsoft.com/. Von OpenOffice gibt es derzeit leider nur eine veraltete Version vom 11.11.2005. Eine 30-Tage-Testversion des Duden Korrektors für MS Office gibt es hier.

Weiterführende Links:
Rechtschreib-Update für Office 2003
Rechtschreib-Update für Office XP

4. Sep 2006 Posted by | Deutsche Rechtschreibung, Rechtschreibung, Schreiben, Software | Hinterlasse einen Kommentar

Microsoft Word: Neue deutsche Rechtschreibung

Für alle, die mit Microsoft Word 2003 arbeiten, gibt es ein kostenloses Update für die Rechtschreibüberprüfung, damit die Korrekturvorschläge kompatibel zur neuesten Rechtschreibung sind. Seit 1.8.2006 gelten neue etwas erleichterte Regeln. Die wichtigsten Änderungen findet man zudem auf der Webseite des Duden. In vielen deutschsprachigen Buchhhandlungen gibt es als Zuckerl ein 4-Euro-TradeIn Angebot, wenn man seinen alten gedruckten Duden gegen einen aktuellen umtauschen möchte. So kann man nur hoffen, dass der Duden dieses Mal länger aktuell ist und die Reform der Reform etwas länger hält als zuletzt 🙂

Weiterführende Links:
Microsoft: Download Office 2003 Korrekturhilfe
Duden: Neuregelung der Rechtschreibung
Duden: Beispiele der Neuschreibungen von A-Z
Update 2010: Die Webseite des Duden hat (wieder einmal) die Navigation geändert. Ich habe die Links entsprechend angepasst.

20. Aug 2006 Posted by | Deutsche Rechtschreibung, Rechtschreibung, Schreiben, Software | , | 1 Kommentar

Sicherheit im Internet

Ein wichtiger Aspekt bei der Recherche im Internet ist immer wieder die Sicherheit: wie schütze ich mich bei meinen Ausflügen in den Datenozean vor Hackern, Viren und Trojanern? Ich versuche hier, diese Frage mit möglichst geringem finanziellen Aufwand zu beantworten.

Der erste Grundsatz, den man beherzigen sollte: absolute Sicherheit gibt es nicht! Deshalb darf man auch bei aller Vorsorge durch Abwehr-Programme nicht auf ein Sicherungskonzept vergessen. Die meisten modernen PCs verfügen über DVD- oder zumindest CD-Brenner, mit denen eine Sicherung der wichtigsten Daten in wenigen Minuten erledigt ist. Wer seine kompletten Partitionen sichern möchte, sollte sich die Trial-Version (15 Tage) von Acronis True Image Home ansehen. Danach kostet es ca. 50 Euro. Ältere (Freeware-)Versionen findet man auf CDs von Computerzeitschriften oder auf VNUnet (Online-Registrierung).

Daneben schadet ein Virenscanner auf keinen Fall, ganz im Gegenteil. Neben kommerziellen Programmen gibt es hier den kostenlosen AntiVir PersonalEdition Classic. Vor heimtückischer Spyware oder bösartigen Trojanern schützen die Programme Ad-Aware SE und Spybot – Search & Destroy.

Eine Personal Firewall schützt den PC vor Attacken aus dem Internet, beispielsweise ZoneAlarm. Noch besser ist es, zusätzlich einen kleinen Router als Hardware-Firewall zwischen den eigen PC oder das eigene Netz und das Internet zu hängen. Die vergleichsweise geringen Kosten von 40 Euro für einen ADSL-Router ohne Funknetz (und 60 mit WLAN, beispielsweise von Linksys mit WPA2-Verschlüsselung) bewirken, dass die Computer aus dem Internet nicht mehr angegriffen werden können. Vorsicht sollte man aber beim Ansurfen von unbekannten Webseiten, beim Download, und beim Öffnen von Mails walten lassen. Hier hilft die Firewall nicht.

Die Sicherheit seines Computers oder Netzwerks mit und ohne (Gott bewahre!) Firewall oder Router kann man testen. Über Online-Portscanner wie Sygate oder ShieldsUP! von GRC werden offene Ports und Sicherheitslücken gemeldet.
Last but not least: regelmäßige Updates der Signatur-Dateien von Virenscanner und Spyware-Detektoren sind absolut notwendig! Dafür bieten die meisten erwähnten Programme eigene Buttons.

26. Jul 2006 Posted by | Software | Hinterlasse einen Kommentar

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