Gerrys SchreibBlog(gade)

über das Schreiben

Schreibseminare 2014

Neue Schreibseminar-Termine sind online, diesmal von der Bastei Lübbe Academy.

Die weiteren Termine der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel findet man hier.

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27. Mai 2014 Posted by | Schreiben, Seminare | Hinterlasse einen Kommentar

Schreibseminare 2012

Schön langsam trudeln die ersten Termine für Schreibseminare im Jahr 2012 ein. Deshalb werde ich diesen Artikel im Laufe der nächsten Wochen häufiger updaten. Es lohnt sich deshalb, immer wieder hier vorbeizuschauen 🙂

Das Autorentreffen in Nürnberg findet am 17. Mai 2012 statt. Die drei Vorträge werden von Titus Müller („Spannung – Von der Kunst, den Leser zu fesseln“), Angelika Frey („Nehmen Sie Haltung an, Madame! Die Dynamik zwischen Figur und Leser“) und Bettina Wörgötter („Wie ticken Verleger und womit überzeuge ich sie?“) sein.

Vom 23. bis 25. März 2012 gibt es im Literaturhotel Franzosenhohl in Iserlohn einen Schreib-Workshop mit Kathrin Lange zum Thema „Einen funktionierenden Plot ’stricken'“.

Auf der Bundesakademie in Wolfenbüttel gibt es wie jedes Jahr mehrere Seminare zu literarischen Themen. Besonders hervorheben möchte ich die Seminare „Sei glaubwürdig! Figurenbau im Fantasy-, Horror- und Sciencefiction-Roman“ vom 6. bis 8. Juli 2012 mit Klaus N. Frick und Kathrin Lange, „Phantastische Literatur schreiben – Kurzformen in Fantasy, Horror und Sciencefiction“ vom 31. August bis 2. September 2012 mit Uwe Anton und Klaus N. Frick.

Im Sommersemester 2012 gibt es an der Universität Hamburg eine virtuelle Vortragsreihe zur Science Fiction geben, die weltweit kostenlos abgerufen werden kann. Update vom 8.6.2012: Wie mir der Verantwortliche, Lars Schmeink, mitteilte, befindet sich die Webseite auf der Adresse http://virtual-sf.com/.

Das eine Woche dauernde Schreibcamp von Frank Borsch und Michael Marcus Thurner findet 2012 vom 14. bis 21. Oktober statt.

Bei Anni Bürkl in Wien gibt es Online-Schreibseminare mit Terminen ab dem 20. Februar und  Autoren-Coaching. Wie das Coaching abläuft, erfährt man auf der Webseite von Anni Bürkl ebenso wie zahlreiche Honorarbeispiele (von Lektorat bis Ghostwriting).

Ebenfalls online findet ab dem 12. September für vier Wochen ein Workshop zum Verbessern von Exposés und Erkennen von Plotlöchern statt, den Hans Peter Roentgen und Jurenka Jurk abhalten. Zu den Details geht es hier entlang.

8. Dez 2011 Posted by | Schreiben, Seminare | Hinterlasse einen Kommentar

Schreibseminare Teil 2

Wer an einem größeren Projekt – etwa an einem Roman – arbeitet, möchte vielleicht mehr an Feedback als durch ein Wochenendseminar möglich ist.

Ich habe ja schon auf das Schreibcamp in Hinterzarten im Schwarzwald hingewiesen, wo Frank Borsch und Michael Marcus Thurner eine Woche lang Autoren von phantastischen Romanen betreuen (22. – 30. Oktober 2011).

Die Schule des Schreibens bietet ein 30 Monate dauerndes Fernstudium Roman-Werkstatt“ an. Hier gibt es Romancoaching von A-Z. Eine der Studienleiterinnen ist Kathrin Lange, die ich als Dozentin in Wolfenbüttel kennenlernen durfte.

Etwas Ähnliches für Drehbuchautoren gibt es im Movie-College, wo Online-Kurse zu Regie und Drehbuch angeboten werden.

Bei Textkraft gibt es alle Arten von Roman-Coaching. Das beginnt bei einem Schnupperlektorat der ersten vier Seiten, und endet bei einem Gutachten samt Überarbeitungsplan. Einer der drei Verantwortlichen dort ist Hans Peter Roentgen, der vielen von seinen „Vier Seiten für ein Halleluja“ oder „Drei Seiten für ein Exposé“ bekannt sein dürfte.

 

20. Jul 2011 Posted by | Fantasy, Krimi, Schreiben, Science Fiction, Seminare | Hinterlasse einen Kommentar

Schreibseminare 2011

Die Zahl der Schreibseminare im deutschsprachigen Raum nimmt erfreulicherweise stetig zu, sodass bestimmt jeder sein persönliches Weiterbildungsprogramm finden kann. Dabei reichen die Angebote von einem eintägigen Seminar über einen Workshop oder eine Schreibwerkstatt am Wochenende  bis hin zu einer ganzen Woche intensentiven Schreibens, von Nordösterreich bis Norddeutschland. Wer nicht so weit reisen möchte, findet auch an seiner lokalen Volkshochschule oder Arbeiterkammer mehrere Termine (die sich jedoch mehr auf das „kreative Schreiben“, sprich Anregungen und Schreibspiele konzentrieren).

Wie immer finden sich an vorderster Front die Seminare der Bundesakademie Wolfenbüttel, aus deren umfangreichem Programm im Sektor Literatur ich zwei besonders herausheben möchte:
Phantastische Literatur schreiben – Langformen in Fantasy, Horror und Sciencefiction, vom 25. – 27. März 2011 (Anmeldeschluss 25. Februar), mit Kathrin Lange und Klaus N. Frick.
Vier Seiten für ein Universum – Die Sciencefiction-Kurzgeschichte, 16. – 18. Dezember 2011, mit Uwe Anton und  Klaus N. Frick.

Wer länger als ein Wochenende Zeit hat, ist beim Schreibcamp von Frank Borsch und Michael Marcus Thurner bestens aufgehoben. Die Termine in Hinterzarten im Schwarzwald sind:
Schreibcamp – zusammen fantastische Romane schreiben, 9. – 17. April & 22. – 30. Oktober 2011.

Auch die Schreibseminare mit Uschi Zietsch alias Susan Schwartz habe ich in bester Erinnerung – und die Verpflegung in der Katzbrui-Mühle im Allgäu lässt sich durch nichts toppen 🙂
Schreibwerkstatt – Die Basis, 12. – 15. Mai 2011 (Anmeldeschluss 1. April)
Wortschmiede – Aller Anfang ist schwer (Schwerpunkt Exposé), 15. – 17. Juli 2011

Ende August wird ein viertägiges Seminar im Waldviertel (Österreich) mit Uschi Zietsch als Dozentin stattfinden.

Die Textmanufaktur Leipzig bietet in Deutschland und Österreich Seminare für Autoren an, unter anderem:
Exposé und Verlag. Was will mein Text – wohin gehört mein Text? mit Martin Hielscher, Leipzig, 26. – 27. Februar 2011
Krimi und Thriller, mit Bernhard Matt, München, 2. – 3. April 2011
Manuskript trifft Verlag, mit Bettina Wörgötter und André Hille, Zsolnay Verlag Wien, 9. – 10. April 2011

Nicht vergessen möchte ich das Autorentreffen 2011 in Nürnberg, bei dem man nicht nur Gleichgesinnte trifft, sondern auch den Vorträgen von Titus Müller (Selbstvermarktung vor und nach dem ersten Buch), Oliver Buslau (Den Kriminalroman planen, von der ersten Idee bis zur ersten Fassung), und André Hille (Prosaschreiben) lauschen kann.

Das Institut für Angewandte Kreativitätspsychologie (IAK) in München bietet 2011 ebenfalls Wochenend-Workshops zur phantastischen Literatur an:
Science-Fiction-Workshop, mit Dr. Jürgen vom Scheidt, 27. – 29. Mai 2011
Märchen-Werkstatt, 24. – 26. Juni 2011

Zum Abschluss möchte ich noch auf eine interessante Diskussion über Schreibseminare, Schreibratgeber und Coaching im Montségur Autorenforum hinweisen.

Die Textmanufaktur – Schule für Autoren

19. Feb 2011 Posted by | Fantasy, Krimi, Schreiben, Science Fiction, Seminare | , | 1 Kommentar

Wolfenbüttel

Ende November besuchte ich in in der Bundesakademie Wolfenbüttel zusammen mit Gerhard das Seminar „Geschichten aus Geschichte“ mit den beiden Dozenten Kathrin Lange und Titus Müller, für das wir vorab den Plot eines Historischen Romans einsenden mussten. Wir hatten viel Spaß, obwohl zu Beginn – wofür Wolfenbüttel berüchtigt ist – unsere Plots von allen analysiert und beurteilt wurden.

Parallel zu unserem Seminar über die Plotentwicklung fand noch ein zweiter Kurs – zur Science Fiction Kurzgeschichte – statt, den Klaus N. Frick und Frank Borsch leiteten. Das traf sich natürlich super, haben doch Frank und ich gemeinsam den Perry Rhodan Band 2566 geschrieben – naja, genau genommen hat Frank den Roman geschrieben, und von mir stammt die STELLARIS-Kurzgeschichte im Mittelteil :-).

Wie gut traf es sich da, dass die Aufgaben aller Dozenten nicht soo streng waren, sodass am Freitag und Samstag Abend genug Zeit zum Plaudern und Fachsimpeln blieb.

23. Dez 2010 Posted by | Historischer Roman, Schreiben, Seminare | , | 1 Kommentar

Autorentreffen Nürnberg 2010

Auch heuer wieder veranstaltet Ursula Schmid-Spreer zu Christi Himmelfahrt (13. Mai 2010) in Nürnberg das schon bekannte Autorentreffen. Diesmal referieren:

Update 14. Mai 2010:
Die Plätze waren wie üblicherweise rasch vergeben. Da ich in diesem Jahr nicht dabei sein konnte, verweise ich auf Gerhards Blog-Eintrag, der sehr ausführlich die Vorträge und das Drumherum kommentiert. Auf der Hompage von Wordart Nürnberg gibt es auch eine Nachlese.
Update 19. Februar 2011:
Infos zum Autorentreffen 2011 gibt es unter www.autorentreffen.de.vu.

30. Jan 2010 Posted by | Bücher, Drehbuch, Fantasy, Schreiben, Seminare | Hinterlasse einen Kommentar

Autorentreffen Nürnberg 2009

an2009-1Das Schreiben an sich ist ja ein einsames Geschäft, doch es gibt Momente, da wünscht man sich, sich mit anderen über diese Dinge auszutauschen. Da möchte man wissen, ob man allein ist mit seinen Selbstzweifeln, seinen Bedenken, ob man etwas geschrieben hat, das auch andere lesen wollen, ob die Probleme, die man als Autor in seine Geschichten verpackt, auch andere betreffen oder zumindest faszinieren, oder ob all diese Fragen ganz normal sind.
Zu diesen seltenen Momenten, wo ein Autor sein heimatliches Karbäuschen verlassen sollte, gehört zweifellos das nunmehr sechste jährlich in Nürnberg stattfindende Autorentreffen, das in diesem Jahr fast schon wie gewohnt zu Christi Himmelfahrt am Programm stand. Unter der bewährten Leitung von Ursula Schmid-Spreer fühlten sich an die achtzig Autoren von Beginn der Veranstaltung an richtig wohl, gab es doch als Empfang schon Kaffee und Kuchen!
Eigentlich begann das Autorentreffen schon am Vortag, als die Krimiautorin Edith Kneifl und Titus Müller, Autor von historischen Romanen, in der Grauer’schen Antiquariatsbuchhandlung aus ihren Werken lasen. Danach konnten wir noch bis spät abends bei Speis‘ und Trank mit den beiden plaudern.
an2009-2Doch zurück zum eigentlichen Tag des Autorentreffens. Pünktlich um zehn Uhr begann Edith Kneifl mit ihrem Vortrag über die Hintergründe, warum Autoren Krimis schreiben und so viele Leute diese Krimis auch lesen. In diesem Zusammenhang öffnete die Theorie von der „Urszene“ neue Perspektiven zu Aggressionen, die auf andere und sich selbst projiziert werden. Sie gab auch interessante Tipps zum Besten, etwa dass Privatdetektive aus den USA in Europa so nicht funktionieren (weil hier das Berufsbild doch deutlich anders gelagert ist), dass für einen Polizeikrimi die Arbeit der Polizei gut recherchiert sein sollte (um sich nicht zu blamieren), oder dass in jedem halbwegs guten Krimi eine Sex- oder zumindest Liebesszene sein sollte. Der beste Ratschlag war jedoch, dass man das schreiben sollte, was man selbst (trotz aller Modeerscheinungen) schreiben will. Dabei sollte man jedoch bedenken, dass Verlage Serienromane bevorzugen, um ihre Werbeausgaben besser zu platzieren.
an2009-3Nach dem – ausgiebigen – fränkischen Mittagessen (es gab so ziemlich jedes fränkische mit Klischees verbundene Gericht von Schweinebraten über Bratwürste bis hin zu Sauerbraten mit Klößen) zeigte Titus Müller auf, dass ein Roman mit dem ersten Entwurf noch lange nicht fertig ist. Er sprach von zehn Überarbeitungsschritten, die er seinen Texten angedeihen lässt. Diese beginnen mit dem Überarbeiten des am Vortag geschriebenen Textes und enden (hoffentlich) mit den letzten Korrekturen der Druckfahnen. Dabei sollte sich der Autor Fragen stellen wie „Erfährt der Leser zu Beginn der Szene, wo er sich befindet?“, „Aus wessen Perspektive beobachtet er das Geschehen?“ oder „Sind die Dialoge glaubwürdig?“.
an2009-4Den letzten Programmpunkt bestritt Roland Rosenbauer, der neben seiner Redakteurs- und Moderatorentätigkeit für den Rundfunk Krimi-Drehbücher (Wilsberg), Science Fiction- und Gruselromane, Hörspiele und Übersetzungen schreibt. Nicht nur ich fragte mich, wo der Mann all das untergebracht hatte, der Tag hat schließlich nur vierundzwanzig Stunden! Sein Vortrag handelte davon, wie ein Bericht fürs Radio verfasst sein muss.
Nach dem Abendessen ergriffen einige der anwesenden Autoren die Gelegenheit, aus ihren Werken zu lesen. Dabei beeindruckte vor allem eine gelungene Neu-Interpretation der Geschichte von Rotkäppchen und dem bösen Wolf, bei der das Rotkäppchen die Böse war und der Wolf sie vor dem Jäger als Anstifterin zum Mord denunzierte.
Der Abend klang dann im Lokal des Nürnberger Kunsthauses bei viel Fachsimpeln aus. Eines ist jedoch gewiss: auch das diesjährige Autorentreffen sorgte für einen riesigen Motivationsschub bei allen Teilnehmern, der jetzt nur noch genutzt werden muss. Ein herzliches Dankeschön an die Vortragenden, an Frau Ursula Schmid-Spreer, sowie ihren Mann Heinz, der hervorragend im Hintergrund agierte!

Für das Autorentreffen 2010 siehe hier.

23. Mai 2009 Posted by | Schreiben, Seminare | 1 Kommentar

Charaktere

Dass ich gerne Seminare in Wolfenbüttel besuche, ist für die Leser meines Weblogs sicher kein Geheimnis. Und dass meine Interessen in den Genres Science Fiction und Krimi/Thriller liegen, ebenfalls nicht. Deshalb lese ich auch immer wieder gerne Berichte von Veranstaltungen in der Bundesakademie, auch wenn ich persönlich nicht daran teilnehmen konnte; so geschehen mit der „Werkstatt Science-Fiction-Roman“ mit den Dozenten Kathrin Lange (Autorin) und Klaus N. Frick (Chefredakteur der PERRY RHODAN-Serie).
Der im Bericht erwähnte Programmpunkt „dreidimensionaler Charakter einer Figur“ erinnerte mich an Lajos Egri, der dies so als Erster in seinem 1946 erschienenen Buch „Dramatisches Schreiben“ (engl. „The Art of Dramatic Writing“, leider nicht mehr online zu lesen; nur ein Auszug auf WritersWrite) formulierte. Eine (deutsche) Einführung zum Thema findet der geneigte Leser/Autor auf den Seiten von akademie.de, wo die Drehbuch-Autorin und Dramaturgin Iris Leister dieses Konzept veranschaulicht.

12. Mrz 2009 Posted by | Schreiben, Seminare | Hinterlasse einen Kommentar

   

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