Gerrys SchreibBlog(gade)

über das Schreiben

iPhone schrotten

Ich gebe es zu, ich bin kein Fan des iPhones von Apple. Naja, so ganz stimmt das nicht: die Technik ist sicher vom Feinsten, was man derzeit kaufen kann, doch die Preisgestaltung zeugt höchstens von (zugegeben) kreativem Turbo-Kapitalismus. Wer sonst außer Apple käme auf die Idee, einen gewissen Prozentsatz der monatlich von den Usern zu berappenden Kosten auf das Konto von Apple überweisen zu lassen. Und das Schlimmste: Nokia hat den Dollar/Euro-Geruch auch in der Nase und denkt nach, ob man denn die armen Telefonkunden nicht auch schröpfen könnte. Ein paar Münzen pro Monat wären nicht schlecht :-)

Gerüchten zufolge überweisen Telekom-Firmen zehn Prozent von allen Umsätzen (nicht nur telefonieren, auch SMS, Internet etc.), die mit einem iPhone getätigt werden, direkt nach Cupertino (Kalifornien). Cooles Geschäftsmodell, nur der Kunde ist der Dumme. Oder glaubt irgendwer, dass die Telekoms das aus der eigenen Tasche bezahlen?

Und wieso hindert mich ein Hardware-Hersteller (und nichts anderes ist Apple), andere oder zusätzliche Software auf meinem Handy zu installieren? Ich habe es schließlich gekauft! Nein, plötzlich geht das Gerät nicht mehr. Das ist so, als ob Microsoft sagen würde: „Gut, Du verwendest nicht unser Office, also funktioniert Dein PC ab heute nicht mehr. Oder Du kommst nicht mehr ins Internet. Oder drucken kannst Du Dir abschminken.“ Das ist etwas anderes? Nein, denn die meisten PCs werden mit Windows ausgeliefert. Ich bin nur froh, dass nicht in jeder IT-Firma die Abzocker das Sagen haben.

Deshalb habe ich mich auch über das folgende Youtube-Video gefreut (har-har):

Nachtrag: Noch mehr coole Videos gibt es unter http://www.willitblend.com

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10. Jan 2008 - Posted by | Internet |

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