Linktipps
Zur Erinnerung wieder einmal der sehr empfehlenswerte Newsletter „Tempest“:
http://www.autorenforum.de/content/view/43/44/
10 „Regeln“ für Autoren (engl.):
http://writersdigest.com/article/10_Disciplines_for_Fiction_Writers
Das Montsegur-Autorenforum mit immer wieder interessanten Diskussionen zum Schreibhandwerk:
http://autorenforum.montsegur.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?board=Handwerk
Vom Heyne-Verlag: über 1000 Einsendungen für den Fantasy- und Science Fiction-Schreibwettbewerb
Die Wettbewerbs-Jury: http://www.heyne-magische-bestseller.de/schreibwettbewerb_jury.html
Schreibwerkstätten
Wer schon immer wissen wollte, wie es bei einer Schreibwerkstatt zugeht, ist im neuen Fandom-Observer bestens beraten. Die (Online-)Science-Fiction-Zeitschrift (neudeutsch: Fanzine) bringt in der aktuellen Ausgabe gleich zwei Berichte von Seminaren: einmal die Schreibwerkstätten von Uschi Zietsch alias Susan Schwartz im Allgäu (ab Seite 7), sowie die Seminare von Klaus N. Frick in Wolfenbüttel (auf Seite 9). Sehr empfehlenswert!
Autorentreffen Nürnberg 2009
Einen Fixtermin für 2009 gibt es schon: Das Autorentreffen Nürnberg zu Christi Himmelfahrt (21. Mai).
Das vorläufige Programm bestreiten:
Roland Rosenbauer von Radio Charivari Nürnberg mit dem Seminar „Schreiben für das Hören“
Dr. Edith Kneifl, Glauser-Preisträgerin aus Wien: „Detektive der Seele“, und
Titus Müller: „Wie überarbeite ich mein Manuskript so, dass es Lektoren und Leser begeistert? Tipps und Tricks, vom Finden schwacher Szenen bis zum Satzbau und zum besten Einstieg“
Wer erste Eindrücke sammeln will, was ihm geboten wird: Hier gibt es Berichte vom Autorentreffen 2008.
Update: hier ist der Bericht zum Autorentreffen 2009.
Bis zu …
Die neueste Unsitte in den Medien, von Zeitungen bis zu TV-Nachrichten, ist die inflationäre Verwendung der Kombination „bis zu“, wenn man sich nicht genau festlegen möchte, wie viel es denn nun wirklich ist. Da verliert eine Firma bis zu 3 Millionen Kunden, eine Stadt baut bis zu 300 neue Wohnungen, der Sommer wird bis zu 2 Grad wärmer, ein Unfall fordert bis zu drei Tote, und Internet via Handy-Netz läuft mit bis zu 7,2 Mbit/s (haha, wer’s glaubt).
Eine Steigerung gibt es aber trotzdem noch: „bis über“! Also was denn nun: bis oder über? Da kann man bis über 2000 Euro verdienen, Grafikkarten werden bis über 110 Grad heiß, Rabatte gibt es bis über 50 Prozent, und eine Wohnung kann ohne Eigenkapital bis über 100% finanziert werden.
Hallo? Bitte, liebe Redakteure und sonstige Text-Verbrecher, schaltet doch euer Hirn ein, bevor ihr solchen Schwachsinn schreibt. Und wenn ihr es nicht genauer wisst, lasst doch diese Phantasie-Werte einfach weg!
Einen Roman in 100 Tagen schreiben
Einmal geht’s noch: Wie schreibe ich einen Roman in 100 Tagen oder weniger:
http://www.peacecorpswriters.org/pages/depts/resources/resour_writers/100daysbook/bk100da.html
Jeden Tag gibt es Tipps oder zumindest ermutigende Worte!
How to write a novel in 100 days or less:
http://www.peacecorpswriters.org/pages/depts/resources/resour_writers/100daysbook/bk100da.html
Every day you get tips or at least encouraging words!
100 x 100
Es gibt offenbar eine Menge Leute, die Top-100-Listen oder ähnliches zusammenstellen. Da wären zum Beispiel:
100 Useful Web Tools for Writers
How to write a novel in 100 days or less
10,000 Ideas and Resources for Writers and Bloggers: 100 “Top 100″ Lists.
Und das ist nur die Spitze des Eisbergs
Obviously there are many people compiling top 100 lists or similar things, for example:
100 Useful Web Tools for Writers
How to write a novel in 100 days or less
10,000 Ideas and Resources for Writers and Bloggers: 100 “Top 100″ Lists.
And that’s only the tip of the iceberg
101 Websites
Die Zeitschrift Writer’s Digest bringt wie jedes Jahr die Top-Liste der 101 besten Webseiten zum Thema Schreiben heraus. Unter den insgesamt neun Bereichen findet man allgemeine Ressourcen, Anregungen und Kreativität, Schreibgruppen, und Genres. Ein Muss für alle angehenden Schriftsteller.
Like every year the writing mazine Writer’s Digest compiles a listing of the 101 best websites for writers. Among the nine nine sections are general resources, challenges/creativity, writing groups, and genres. A must for all writers-to-be.
Nachplappern
Im Deutschen gibt es immer wieder seltsame Wortkreationen, die mich besonders amüsieren. War es zuletzt die After-Show-Party (deren Google-Hitcount inzwischen auf 414.000 angewachsen ist), so könnte ich bei jedem Erwähnen von „Public Viewing“ in den Medien einen Lachkrampf kriegen. Wortwörtlich aus dem Englischen bedeutet es „öffentliches Betrachten“, was ja nicht so falsch wäre, wenn hunderte Personen auf eine Großbildprojektion schauen. Aber leider wird der Begriff in der überwiegenden Mehrheit der Fälle für eine öffentliche Aufbahrung verwendet. naja, bei manchem faden Spiel werden sich die Zuseher das wohl denken…
Diese Schein-Anglizismen, bei denen irgendwelche Obergescheiten glauben, etwas ganz Wichtiges gesagt oder erfunden zu haben, sind aber nichts Neues: Was bei uns Handy heißt, nennen die Engländer Mobile (Phone) und die Amerikaner Cell Phone oder Cellular. Aber wer weiß, was „handy“ in der amerikanischen Umgangssprache bedeutet, wird nie wieder einen Amerikaner nach seiner „handy number“ fragen…
Grauslich ist auch die echte Bedeutung für die neumodischen Stadt-Rucksäckchen, die herzigen „Body Bags“: gemeint sind nämlich – und wer sich mit der englischen Sprache auskennt, merkt es gleich – Leichensäcke!
Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen: der Beamer heißt eigentlich (video) projector und wer Beamer sagt, meint einen BMW, der Oldtimer ist ein Senior und kein altes Auto, und die Beauty Farm ist kein Bauernhof (die sagen Spa dazu). Wer aber glaubt, diese Unart wäre auf die deutsche Sprache beschränkt, der irrt. Im Japanischen hat man sogar einen eigenen Begriff dafür eingeführt, Wasei-eigo (wörtlich übersetzt „English made in Japan“). Ein nettes Beispiel dort ist OL, die Office Lady, die es so nirgendwo anders gibt.
Autorentreffen Nürnberg 2008
Geschafft! Zum ersten Mal ist es mir gelungen, am Autorentreffen in Nürnberg teilzunehmen, obwohl es schon zum sechsten Mal stattgefunden hat. Durch eine glückliche Fügung (hallo Fery, und nochmals danke) konnte ich schon am Vortag des Treffens in Nürnberg sein und der Lesung von Titus Müller in der Grauerschen Antiquariats-Buchhandlung beiwohnen. Die angenehme Atmosphäre der Buchhandlung und die überaus gewinnende Persönlichkeit von Titus waren ein toller Auftakt, der in gemütlicher Runde im Eckstein ausklang.
Ein noch auf Winterzeit eingestellter Radiowecker im Hotel brachte mich um das Frühstück, doch die hervorragende Organisation von Ursula Schmid-Spreer linderte mit Kaffee und Keksen mein Magenknurren. Den Vormittag bestritt Harald M. Landgraf, der es verstand, die Zuhörer mit seinem Faible für den Heftroman anzustecken.
Nach dem Mittagessen im Marientorzwinger (laut aber lecker) erzählte uns Titus über die Entstehung eines Romans und gab wertvolle Tipps fürs Plotten. Sehr interessant und völlig neu für mich war der Vortrag von Sabine Franke, die die Entstehung eines Buches aus der Sicht der Lektorin beziehungsweise des Verlages schilderte.
Das Abendessen in der „Bar Celona“ wurde von allen für weitere Gespräche genutzt. Mann, bin ich froh, nicht die Pizza bestellt zu haben – ich denke, die war 60 cm groß! Nach dem Essen ging es zurück in den Vortragssaal, wo ein paar mutige Autorinnen und Autoren aus ihren Werken vorlasen und von den Zuhörenden eifrig kritisiert wurden.
Da der Saal um 20 Uhr geschlossen wurde, machten wir uns (immerhin waren wir aus unserer Grazer Schreibgruppe zu viert) auf den Heimweg. Auf Gerhards Blog gibt es noch mehr vom Treffen zu lesen. Das Autorentreffen hat uns allen Spaß gemacht, und wir freuen uns schon auf 2009, denn sooo weit ist Nürnberg nun auch wieder nicht entfernt.
Update: hier ist der Bericht zum Autorentreffen 2009.
Euro 2008
Endlich habe ich mich durchgerungen, auch einen Kommentar zur wichtigsten Sport-Sache des Jahres in Österreich abzugeben, zur Fußball-Europameisterschaft im Juni. Naja, „durchgerungen“ ist das falsche Wort und „Kommentar“ auch, aber das Foto (aufgenommen am Wochenende in Bernried am Starnberger See) erfreut vielleicht auch jene, die Fußball sonst nicht einmal peripher tangiert.
Wenn man nämlich genau schaut, merkt man, dass die Figuren allesamt aus Holz sind…







