STELLARIS 19 – “Teufeleien”
Am Freitag, dem 22. Oktober, erscheint im Perry Rhodan Band 2566 meine neueste STELLARIS-Kurzgeschichte mit dem Titel “Teufeleien”. Darin geht es um den Siganesen Cory Danger, der sich mit einer ungewöhnlichen Fracht an Bord herumschlagen muss.
Die geniale Illustration dazu stammt von Michael Vogt von der Alligator-Farm.
Ich wünsche Euch viel Vergnügen beim Lesen und freue mich schon auf Eure Kommentare!
Nachtrag: Bei einer Lesung in der HTBLA Kaindorf / Sulm platzte die Bibliothek aus allen Nähten, weil mehr als achtzig Schüler und Lehrer gekommen waren. Sie konnten während der Lesung Titelbilder der Perry-Rhodan-Serie bewundern, auf denen nicht nur Space-Jets, sondern vor allem Angehörige der Völker zu sehen waren, die in der Kurzgeschichte vorkamen: Lemy Danger als Vertreter der Siganesen; Cheborparczete Faynybret – der Cheborparner aus dem Schwarmzyklus; Marschiere-Viels aus den Bänden unter 800; ein Unither. So wurde die Geschichte um kriminelle Waffenproduzenten nicht nur zu einem Reigen selten auftauchender Figuren aus dem Perry-Rhodan-Kosmos, sondern auch zu einer Show mit tollen Titelbildern von Johnny Bruck.
Austria Con 2010
Das Wichtigste zuerst: Schade, dass er schon wieder vorbei ist. In Wien fand am Wochenende vom 17. bis zum 19. September 2010 der Austria Con 2010 statt (unter diesem Link gibt es auch viele weitere Berichte), bei dem die Veranstalter etwa zweihundert Besucher begrüßen durften. Schon zum Freitag, der traditionell dem Vor-Con gewidmet ist und quasi zum Aufwärmen dient, kamen neunzig Gäste, die gleich das Animations-Video von Raimund Peter genießen konnten. Perry, Atlan, Gucky und Icho Tolot landeten mit einer Space-Jet in Wien, wo neben einer Hundertschaft Roboter auch ein einsames Polizeifahrzeug wartete:
Marc A. Herren lud zum Flämmchenritual der Atto und zu der anschließend mit verteilten Rollen gelesenen Geschichte “Helden im Ruhestand”. Wer dabei war, hat sicher bemerkt, wie schwierig es ist, wenn sich sechs Leute um EIN Mikrofon streiten, das zwischen Augen und Textzettel baumelt (ich weiß, wovon ich spreche, ich habe ja schließlich den Erzähler gemimt
). Danke, Gerhard, für die Fotos fürs Weblog.
Das Programm am Samstag und Sonntag Vormittag war dicht gedrängt. Ein paar Highlights: Gilbert Hangel nahm genüsslich den Mythos “2012″ auseinander (die Erde wird also NICHT untergehen); Michael M. Thurner berichtete von seiner Arbeit bei Rhodan, Atlan und Turil; Marc A. Herren, Achim Mehnert und Götz Roderer erzählten von Atlan und Atlan X (einer von den dreien schreibt lieber Exposés, ein anderer von ihnen lieber die Romane – wer was, kann jeder selber raten).
SUNQUEST versus ELFENZEIT brachte neben Uschi Zietsch eine illustre Runde aus Autoren und Zeichnern aufs Podium (nebenbei bemerkt waren 15 ehemalige Teilnehmer von Uschis Schreibwerkstätten auf dem Con.
Christian Montillon und Wim Vandemaan berichteten vom Heyne-Ziegel JUPITER (das “Taschen”-Buch wird immerhin gut 1000 Seiten bieten!), das einen neuen Blick auf das System des Riesenplaneten und seine Monde werfen wird (immerhin ist die größte Stadt des Solsystems Galileo City auf dem Jupitermond Ganymed mit heftigen 130 Millionen Einwohner, Terrania hat “nur” 120).
Pepi Hopf bewies mit seinem Kabarettprogramm, dass man gute Abendunterhaltung auch ohne Perry Rhodan bieten kann – wer bringt schon (ehrlich!) Reime auf die Wörter Pentagondodekaeder, Mensch, oder Dimesextatriebwerk (Hallo Klaus
) zustande? Pepi Hopf heimste sich den Respekt der Anwesenden ein, indem er bei der Erwähnung des Triebwerks mit “gab es da nicht eine Rückrufaktion?” konterte. Wer Pepi Hopf versäumt hat – hier ist der Teil mit dem Friedhofsgärtner:
Traditionsgemäß das meiste Echo gab es beim Programmpunkt “Das Universum entsteht in Wuppertal” mit Exposé-Redakteur Uwe Anton und bei der abschließenden Elefantenrunde mit allen anwesenden Perry Rhodan-Autoren, die wie immer NICHTS zum laufenden Zyklus preisgaben. Naja, ein paar kleine Brocken wurden dem neugierigen Fan-Volk schon zugeworfen: wie der Zyklus ausginge, stünde bereits in einem Roman, den sogar Uwe geschrieben hat (da wurde natürlich prompt gemutmaßt, dass es ES an den Kragen ginge); 2600 würde Uwe himself schreiben; und bei den Alaska-Romanen würde auf der letzten Seite nicht ENDE stehen, sondern HE WILL BE BACK.
Erwähnen möchte ich noch eine kleine Anekdote, als am Samstag Abend die Tür zum Con-Gebäude für einige Zeit versperrt war und kein Schlüsserl auffindbar war. Begonnen hat es damit, dass ein Polizeiauto auf dem leeren Rathausplatz stehen blieb, der Fahrer ausstieg, ein Foto schoss, wieder einstieg und losfuhr. Trotz sofortiger Nachschau konnten wir zu dritt nicht erkennen, was dort fotografierenswert gewesen wäre. Einiges Aufsehen erregte dann, als vor dem Rathaus ein mit ÖVP-Wahlplakaten beklebter Smart abgeschleppt wurde und ein mit SPÖ-Wahlplakaten beklebter Bus den freien Parkplatz ergatterte.
Zusammenfassend möchte ich sagen: Es war schön in Wien! Danke an die unermüdlichen Veranstalter und besonders an Erich Loidl, Wolfgang Zenker, Roman Schleifer und die Fleißigen, die uns die drei Tage über bewirteten. Es war schön, so viele bekannte (und ein paar vorher unbekannte) Gesichter zu sehen, mit all den Leuten zu plaudern, zu lachen, und gemütlich zusammenzusitzen.
Auch wenn es noch keinen Termin für den nächsten Wien-Con gibt: ich komme bestimmt!
Lesung “Zu den Sternen”
Unter diesem Motto fand am 2. Juni 2010 in Fehring in der Oststeiermark eine Lesung von Leo Lukas statt. Der Anlass für diese Veranstaltung war die Ausstellung “Nordberg. Der Weg in den Weltraum” zum achtzigsten Geburtstag des in Fehring geborenen Physikers Wilhelm Nordberg, der bei der NASA unter anderem für die Entwicklung des Wettersatteliten Tiros verantwortlich war. Wer mehr über die Entwicklungen am Goddard Space Flight Center wissen möchte, findet online ein schönes E-Book von Lane E. Wallace: Dreams, Hopes, Realities – The First Fourty Years (links unten bei “Contents” geht es dort weiter).
Auch der Perry Rhodan Stammtisch Graz hat zur Ausstellung einige Science Fiction- und Weltraumfahrt-Devotionalien beigetragen.
Etwa siebzig Zuhörer lauschten Leos humoristischen Kurzgeschichten “Alles retour” (einer Geschichte über Zeitreisen) sowie “Chip ahoi!” aus der Anthologie Eine Trillion Euro. Dazwischen durfte ich aus meinem Tatcher a Hainu – Dalaimoc Rorvic – Roman lesen und brachte so dem Publikum den Perry Rhodan-Kosmos näher – wow! Alles in allem eine spannende Veranstaltung, die mir viel Spaß gemacht hat! Im aktuellen Perry Rhodan Heft 2460 findet sich ein längerer Bericht über Wilmhelm Nordberg und die Lesung.
Apropos: Wer Leo Lukas in nächster Zeit einmal live erleben möchte, hat dazu bei seinem neuen Kabarettprogramm – gemeinsam mit Simon Pichler – “Nackte zahlen!” die Möglichkeit. Hier sind die Termine, welche die beiden quer durch ganz Österreich führen. Unbedingt ansehen!
Stellaris 11: Heißhunger
Am Donnerstag / Freitag erscheint in der Mitte von Perry Rhodan Heft 2490 eine Science-Fiction-Kurzgeschichte von mir (freu!) namens „Heißhunger“, in der es um die Besatzung des Frachtraumschiffes STELLARIS geht, vor allem um die Erlebnisse des ertrusischen Schiffskochs Sebastien Vigeland.
Kommentar Sebastien: Zwei Millionen Kilojoule sind auch für unsereinen zu viel. Rinderviertelchen sind genauso ein Klischee wie die Sichelkammfrisur.
Mir hat es besonders Spaß gemacht, den Alltag gegen Ende des 5. Jahrtausends zu beschreiben (wenngleich auch mit einer Prise Action), und ich hoffe, dass euch das Lesen der Geschichte Spaß macht!
Und wer sich ein Bild von der STELLARIS machen möchte, findet im Perry Rhodan Forum schöne Renderings der Dienstabzeichen und des Raumschiffes.
Perry Rhodan Report 2392
Im Report des Perry Rhodan Bandes 2392 befindet sich mein Artikel “Hyperimpedanz und Traitor – Auswirkungen auf die Globalisierung der Galaxis”. Darin thematisiere ich die Schwierigkeiten beim Zusammenwachsen der Milchstraßenvölker, wenn ihnen solche Steine in den Weg gelegt werden. Zwischen den wirtschaftlichen Überlegungen sinniert Homer G. Adams über sein bisheriges Leben:
Homer G. Adams fuhr sich mit der Hand durch seinen schütteren Haarkranz. Er dachte an den Coup, den er mit der Organisation Taxit geliefert hatte: Fünf Milliarden billig eingekaufte Positronik-Bauteile, gehortet, als noch niemand erkannt hatte, dass die veralteten P-Bauteile einst wertvoll sein würden, hatte er gegen zehn hypermoderne Raumschiffe der LFT getauscht.
Verträumt blickte er auf die Heckenrosen der Besprechungsecke. Wie viele dieser Geschäfte hatten sein über 3000-jähriges Leben bisher versüßt?
Auf der Leserkontaktseite (LKS) des Folgebandes prangt im Großformat unser Perry-Stammtisch-Haluter – siehe auch nebenstehendes Bild. Die Zinnfiguren gibt es übrigens im HJB Shop (unter anderem Perry Rhodan, Tatcher a Hainu, Dalaimoc Rorvic und Gucky). Die vollständige Liste mit Bestellmöglichkeit gibt es hier.









